S.Y. Brynja´s Blog

Schlendern unter Segeln

Sommerurlaub 2016

Phase 1: Familienurlaub an der Zitronenpresse

13.07.2016

P1130934Trotz zunächst zwei Stunden Gegenstrom und NNW 4 fahren wir noch am frühen Abend los  und kommen mit dem letzten Licht auf Borkum an. DSC06735Wir begnügen uns mit einem Platz im Päckchen im ehemaligen Marinehafen. Der Raum für Yachten wird dort immer knapper.

Für den direkten Weg nach Juist passen die Gezeiten gerade nicht und wir wollen vor dem für mittags angesagten Starkwind dort sein.P1130935Deshalb geht es gleich mit dem ersten Licht weiter und nach dem Borkumer Wattfahrwasser klappt auch segeln. Als Mindesttiefe haben wir eine Stunde vor Hochwasser Borkum und trotz 3 dm weniger Wasser 1.8 m.

Natürlich hat man Begegnungsverkehr mit zwei Fähren immer da, wo es sowieso am engsten ist.P1130963Um acht Uhr morgens sind wir schon auf Juist im Yachthafen fest. Es ist schon sonnig, aber noch frisch. Auf Juist werden wir zehn Tage bleiben, Regines Kinder kommen samt ihren Jungfamilien und Hund für eine Woche. Sie haben eine Ferienwohnung gemietet.
Es ist noch nicht so richtig sommerlich, aber die Kinder haben versprochen, gutes Wetter mitzubringen.
DSC06746DSC06754DSC06758DSC06760P1130971P1130973
Das Kino im Ort erweist sich als schönes altmodisches Verzehrkino, klassisch mit Eis-Konfekt. Es gefällt uns gut, der Film (Toni Erdmann) reißt uns hingegen nicht vom Hocker.DSC06767Am nächsten Tag wird es zunehmend sommerlich, endlich auch hinsichtlich der Temperaturen. Endlich schaffen wir es mal, im Hafenrestaurant essen zu gehen.P1140005

IMG_20160715_120403Am Transportwesen hat sich zum Glück nichts geändert. Juist ist noch immer die Insel der Kutschen.
20160714-IMG_20160714_102054P1130968P1130972DSC07443DSC07563DSC07731
Das hat für die Insulaner auch Schattenseiten…DSC07304Auch sonst kommt uns alles noch vertraut vor. Die Seitenstraßen sind besonders für Kutschen gestaltet. Juist scheint die Insel mit dem weitaus meisten Flugverkehr zu sein.P1130958DSC06746P1130969P1140047DSC07467DSC07473P1140089P1140095

Samstag kommen die Jung-FamilienDSC06883

DSC06893

und natürlich ist ein erster Strandbesuch das wichtigste.DSC06913DSC06916DSC06951Wir werden eine Woche lang genau das richtige Strandwetter haben. Da immer eine frische Brise weht bleibt es aber gut erträglich. Selbst ich gehe ausgiebig und genüsslich ins Wasser. Bei 20 – 22° braucht es dafür keine Überwindung.P1140164Zum Segeln wären es Traum-Bedingungen gewesen…

Der Strand ist ideal und dank des Windes gibt es an manchen Tagen auch schöne Wellen.DSC07053DSC07059DSC07062DSC07063P1010722DSC07086

DSC07404DSC07405

Der erste Geburtstag des einen Enkelchens wird in der Domäne Bill begangen, das ist ein Ausflugslokal. Dafür ist uns jeder Vorwand recht, weil uns deren Speisekarte besonders zusagt.DSC07427Die bislang vegane Ernährung des Enkelchens erfährt einen herben Rückschlag, als er seine Begeisterung für Knackwurst entdeckt und spontan eine halbe schreddert.DSC07432

DSC07441Natürlich darf auch die Segelboot-Sozialisierung der Zwerge nicht fehlen.DSC07617DSC07628

Juist hat nicht nur Strand zu bieten.
DSC07660
P1140174

P1140176DSC07671P1140138DSC07675DSC07678DSC07679

Eine interessante Infotafel.20160715-IMG_20160715_110802Ein wachsames Auge sollte man auf die Möwen haben, die alles mögen was Menschen in der Hand haben.P1140179Viel zu schnell ist die Woche herum und wir bringen unsere Lieben wieder zu Fähre. Für fast alle war es der erste richtige Nordsee-Strandurlaub, aber allen hat es gefallen. Es wird schon von zwei Wochen im nächsten Jahr gemunkelt.DSC07732

DSC07734DSC07743DSC07764Zitronenpresse ist übrigens der Spitzname der Einheimischen für das Kunstwerk an der Hafeneinfahrt, das wohl nicht jedem gefällt. Eigentlich soll es eine Boje in der Strömung darstellen, mache sehen auch ein Segel darin.DSC07492

Bei diesem Hafen dürfen natürlich ein paar maritime Anmerkungen nicht fehlen.DSC06788Die Wassertiefe bei Hochwasser ist eher größer als letztes Jahr, aber man kann der Verschlickung fast zusehen. Vor allem wird die Schlickschicht unübersehbar immer dünner und die Sandschicht darunter kommt immer höher.DSC06782

DSC06798DSC06821DSC06825Selbst Langkieler und Motorboote sacken an etlichen Stellen nicht mehr hinreichend ein.20160714-DSC0674220160714-IMG_20160714_152805DSC06856P1010851DSC07475DSC07476DSC07477DSC07487
Auch die Fähren liegen bei Niedrigwasser nicht immer gleichmäßig auf, so dass ihre Reederei zunehmend strukturelle Probleme befürchtet.

20160724-DSC07730Trockenfallen kann man vor allem westlich des Hafens sehr gut.DSC06814

 

Phase 2: Schnuppertörn

24.07.2016
Jetzt waren wir lang genug hier und fahren kurz nach der Fähre auch ab. Zweieinhalb Stunden vor HW haben wir 1.4 m Tiefe in der ersten Boxengasse. Wir folgen zunächst dem Fahrwasser und fahren ab der üblichen Fähren-Abkürzung quer übers Watt.

P1140292Gegen 14.30 sind wir im Hafen von Norderney, aber es ist proppenvoll. Das brauchen wir nicht und starten durch nach Baltrum, unserem Plan B. Das passt zeitlich prima. Bis zum Wattenhoch haben wir auflaufendes Wasser als Schiebestrom und von da an ablaufendes Wasser, nun ebenfalls als Schiebestrom. Leider gibt es den ganzen Tag keinen brauchbaren Wind und dementsprechend ödes Motoren.

Nicht jeder findet Motoren öde. Für manche ist „Hebel auf den Tisch“ die angemessene Fortbewegungsart im Weltnaturerbe Wattenmeer. Das finde ich beeindruckend. Statt sich wie die Segler langsam und leise an die ahnungslosen Seehunde und Vögel anzuschleichen werden die Tiere frühzeitig durch Geräusch- und Rauchsignale gewarnt. Außerdem geben sich diese Aufdemwasserbeweger alle Mühe, möglichst schnell wieder weg zu sein. Beispielhaft!

20160724-P1140305Der Hafen ist ziemlich voll, aber gerade bei unserem Einlaufen fährt ein Boot los und macht einen idealen Platz am Steg frei. Punktlandung, was will man mehr.DSC07786Wir legen einen Hafentag ein, es ist meistens bewölkt mit wenig Sonne. Lange Strandwanderung. Der Hafen ist nun ganz voll.

20160725-DSC07802

Konflikte werden hier nach ostfriesischem Inselrecht geregelt.20160725-DSC07787

 

20160725-DSC07788

26.07.2016
Wind gibt es wieder nicht, aber wir wollen wenigstens eine Insel weiter. Wir dieseln nachmittags nach Langeoog und unterwegs kommt auch die Sonne wieder ordentlich durch.
Kaum sind wir fest, bittet ein höflicher junger Mann, an Bord kommen und das Boot besichtigen zu dürfen. Der siebenjährige Lasse erklärt, etwa mit 18 oder 19 ein eigenes Boot kaufen zu wollen. Deshalb schaue er sich schon mal möglichst viele Boote an. Er lässt sich Details erklären und gibt uns gute Tipps, was wir noch verbessern können. Dann muss er weiter, denn es gibt ja noch mehr Boote am Steg.

Der Hafen bei Hoch- und Niedrigwasser.20160726-DSC07821

20160727-DSC07907Der Hafen ist leider von großen Motoryachten geprägt, nichts was zum Weltnaturerbe Wattenmeer passt. Sie werden mit Unmengen Süßwasser täglich blitzblank gehalten.20160727-DSC07899

Außerdem wird mir erklärt, dass hier etliche Yachteigner einen festen Zweitliegeplatz gemietet haben, zusätzlich zum Erstliegeplatz an der Küste. Ich hatte mich gewundert, wie regelmäßig leere Boxen immer auf rot bleiben.

Auf der Insel hat sich wenig verändert,
20160726-DSC0782520160726-DSC0782720160726-DSC0783220160726-DSC0783820160727-DSC0789820160727-DSC0790820160727-DSC07915
nur mitten im Ort wird ein Aparthotel gebaut.20160726-DSC0784120160727-DSC07909Der Strand leidet ein wenig unter der ausgeprägten Sandbank, die lange Wege zum Wasser bedingt.DSC07835DSC07840Am Hafen lässt es sich immer noch bestens sitzen, mit optimaler Sicht und dem empfehlenswerten Hafenrestaurant im Rücken.20160726-IMG_20160726_193122

27.07.2016
Nachmittags geht es weiter. Immer nachmittags, weil die Hochwasser in diesen Tagen nachmittags sind und wir sie für die Überquerung von Wattenhochs benötigen. Man hat immer nur ein paar Stunden um den höchsten Wasserstand herum Zeit dafür. Außerhalb dieser Zeit ist in diesen Bereichen der Wasserstand zu gering oder das Watt fällt sogar trocken. Mehrere Wattenhochs in einem Rutsch zu passieren ist deshalb manchmal mit Tüfteln und Rechnen verbunden.
Diesmal haben wir endlich Wind und sogar raum, also bequem schräg von hinten. Erst vier Windstärken, später fünf bis sechs.
20160727-P1140323

P1140336Es läuft zu schön, um wie geplant Spiekeroog anzulaufen. Wir rauschen vorbei. Mit voller Geschwindigkeit und bei strömendem Regen die Pricken längs zu segeln ohne nass zu werden hat etwas Dekadentes, zugegeben. Dann lieben wir unsere Steuerungsmöglichkeit vom trockenen Inneren aus.
Auch Wangerooge ist voll, aber wir finden einen guten Platz als zweite im Lee-Päckchen. Der Regen hat pünktlich zum Anlegen aufgehört, abends schauert es nochmal.
20160728-DSC07981

20160728-DSC07936Der nächste Tag ist sonnig und heiß, wir verschieben die Weiterfahrt spontan. Stattdessen gönnen wir uns einen Sommertag auf der Insel.

Die beiden Wahrzeichen der Insel, die man schon weit draußen auf See sehen kann. In dem Backstein-Turm ist übrigens eine Jugendherberge.

20160728-DSC07934Wangerooge bietet vom  Familienstrand aus als einzige der ostfriesischen Inseln Ausblicke auf die großen Schiffe, die in Jade und Weser einlaufen, bzw. auf den Reeden davor ankern.20160728-DSC0794520160728-DSC0794820160728-DSC07949DSC07951DSC07955DSC0795620160728-DSC0795720160728-DSC0795820160728-DSC07960DSC07973DSC0797420160728-DSC0797620160728-DSC07977
Ein klassischer Fall von Fehlprognose.20160728-DSC07967Die Pricken im Fährhafen sollte man unbedingt ernst nehmen, wie man bei Niedrigwasser sehen kann.20160728-DSC07939Als nächste Ziele kommen Hooksiel, Neuwerk oder Helgoland in Frage. Da werden wir uns wieder spontan entscheiden.

29.07.2016
Wir haben uns entschieden und wollen via Helgoland nach Nordfriesland.

P1140349Die Kardinaltonne der berüchtigten Buhne H, die sich von der Tonne  aus knapp unter der Wasseroberfläche bis zur Insel erstreckt.20160729-P1140352Diesmal fahren wir morgens um acht los und segeln zunächst mit moderatem raumem Wind.
Wir  überqueren verschieden Reeden und Fahrwasser, zwischen den großen Schiffen hindurch.
20160729-P1140358P114036220160729-P114036420160729-P114037420160729-P114038520160729-P114038920160729-P114039120160729-P114039420160729-P114039920160729-P114041520160729-P114042320160729-P1140425P1140367_002P1140370_003
Dann werden es vier Windstärken, aber auch Regen. Die Sicht wird schlechter, der Wind auch.
Der Steuermann verfällt wieder in den Dekadent-Modus.
20160729-DSC08001

DSC08005Motorschiffe, auch große und amtliche, müssen uns als Segelboot ausweichen. Manchmal passieren sie nur 200 m vor unserem Bug.20160729-P1140430P1140436Kurz nach eins bergen wir die Segel und motoren die letzten vier Seemeilen nach Helgoland, das sich erst spät aus dem Dunst schält.20160729-P114044720160729-P114045220160729-P114045620160729-IMG_20160729_140054Das bisschen Wind reichte angesichts der Dünung nicht mehr zur angemessenen Fortbewegung.
Beim Einlaufen reißen die Wolken auf und 14.15 legen wir als vierte im Päckchen an.
20160729-P114046620160729-DSC08011Immerhin, die meiste Zeit war es gutes Segeln gewesen. Der Hafen ist ungewohnt leer, gar keine üppigen Päckchen.20160729-DSC08012Auch Arved Fuchs mit seiner Dagmar Aaen läuft in den Hafen ein. Das vertrauenswürdig langsam tuckernde Geräusch des Bootsmotors ist Musik. Im Leerlauf würde ich akustisch auf etwa 60 Umdrehungen schätzen.20160729-P1140472

20160729-P1140474Der nächste Tag ist sonnig und warm, ein nicht geplanter Hafentag die Folge. Das scheint in diesem Urlaub die Regel zu werden.
Es finden gerade Opti – Regatten statt, so dass es von kleinen Leistungsträgern und ihren Eltern wimmelt. Offenbar eine ernste Sache!
Der Seaking – Helikopter der Bundesmarine ist tatsächlich am eigenen Rotor nach Helgoland gekommen.
20160729-DSC0801120160729-DSC0801720160729-DSC0801820160729-DSC0802120160729-DSC08022P114048120160729-P114051020160730-DSC0805720160730-20160730_12172520160730-IMG_20160730_142059DSC08080 (Medium)DSC0808320160730-DSC08087DSC0809020160730-DSC08116DSC0811920160730-P1140519
Am schönsten ist es auf Helgoland abends, wenn der letzte Touri-Dampfer abgelegt hat. Dann gibt es den obligatorischen Gang um das Oberland, wo einem wunderschöne Blicke über die See geboten werden.P1140503

20160729-DSC08039Am Lummenfelsen lauern hochgerüstete Fotografen auf die Seevögel die dort brüten. Offenbar mögen sie für den Nestbau auch Reste von Fischernetzen. Man kommt den Vögeln so nah, dass eine Handykamera für gute Fotos fast ausreicht.20160729-P114049920160729-DSC0805420160729-DSC08053P114049720160729-DSC0803520160729-P114049520160729-P114049820160729-DSC0804020160729-DSC0804120160729-DSC0804320160729-DSC0804820160729-DSC08049
Andere Vögel sind auch hier diebisch. Diese Gang hat ihr Revier zwischen Musikpavillon und Aufzug zum Oberland.20160730-DSC0809120160730-DSC08096Die Seehunde entspannen sich abends von den touristischen Aufgaben, denen sie tagsüber am Strand nachgegangen sind.20160729-P1140509

20160729-P1140508Regine hat sich mit Helgoland angefreundet, bisher mochte sie es nicht besonders.

 

31.07.2016
Wir fahren um halb sieben los, erst mal zur Tankstelle. Diesel ohne Bio-Anteil und steuerfrei kostet hier 84 Cent, also tanken wir 125 Liter. Der Wind ist wieder raum, aber mit 2-3 schlapp.

Gute Gelegenheit, sich mal wieder etwas mit dem Radar-Gerät vertraut zu machen. So sieht es auf dem Display aus. Der doppelte Fleck links unten ist Helgoland und Düne, der Fleck oben (voraus) ist ein fettes Regengebiet. Die Ringe sind eine Seemeile auseinander.

20160731-P1140535Live sehen diese beiden Ziele so aus:20160731-P114053620160731-P1140545Mal nieselt es, mal regnet es. Zwischendurch bleibt der Wind mal ganz weg, so dass wir eine Stunde motoren müssen. Unser Ziel wollen wir erst unterwegs festlegen, je nachdem, wie es läuft. Wir entscheiden uns schließlich für Hörnum an der Südspitze von Sylt.
Mittags reißen die Wolken immer mehr auf und schließlich gibt es Sonne satt.

P1140560Der Wind macht auch wieder mit, zunächst W 3-4, später mehr. Wir kommen gut voran, trotz Gegenstrom bei der Annäherung an Sylt.

Bald sind wir an „unserer“ Ansteuerungstonne, die liegen in Nord-Friesland weit vor der Küste. Aber auch die Südspitze von Sylt zeichnete sich dann ab.

20160731-P1140570

 

P1140587Das Wrack der Pallas und den Leuchtturm von Amrum lassen wir an steuerbord liegen.P1140563

20160731-P1140574Eine Regenfront bringt sogar W 6 bis unmittelbar vor Hörnum.

20160731-P1140579Das richtige Wetter für einen startunwilligen Motor. Wir fahren erst mal mit Rauschefahrt an der Zufahrt nach Hörnum vorbei und suchen uns im flacheren Bereich einen Platz zum Ankern.
Dadurch habe ich Muße, mich den Startproblemen des Motors zu widmen. Es muss an der Starter-Batterie liegen. Sie wechselt ihren Platz mit einer anderen Batterie und schon läuft der Motor wieder. Früher hatte ich Jahre lang ein Starthilfekabel an Bord und es nie gebraucht… Vor der Weiterfahrt werden wir uns wieder eines anschaffen. Obwohl man zuhause genug davon im Keller hat.
Wir tasten uns über das von der Karte behauptete Flach zur Hafeneinfahrt und machen als Dritte im einem Päckchen fest. Beim Klettern über das andere Boot rutscht Regine unglücklich aus und ist für den nächsten Tag als Fußgängerin aus dem Rennen. Zum Glück geht es danach wieder und es bleibt bei diversen blauen Flecken an den Beinen.
20160731-DSC08130

DSC08129Wieder ist der nächste Tag ein schöner Sommertag und mit Regines beschränktem Aktionsradius erkunden wir nur die nähere Umgebung.

Sogar zu Fuß hat man die Wahl zwischen dem geschützten Strand an der Ostseite oder dem richtigen Nordseestrand. Wir werden in diesen Tagen feststellen, dass Hörnum zum Glück nicht Sylt ist und Sylt leider nicht Hörnum.20160801-DSC08144

20160801-DSC08161Etwas albern finden wir, dass an den Strandzugängen überall Kontrollhäuschen für den Kurbeitrag stehen. Das ist anderswo schon seit vielen Jahren abgeschafft.20160801-DSC0813920160801-DSC0814420160801-DSC0814520160801-DSC0814820160801-DSC0815320160801-DSC0815820160801-DSC0816120160801-DSC0818520160801-DSC0818820160801-DSC0818920160801-DSC08190DSC0820920160801-IMG_20160801_19124520160802-DSC0822620160801-DSC0817720160801-DSC0818220160803-DSC0829120160803-DSC08295

Der zweite Hafentag sieht uns wieder unternehmungslustiger. Nachts hat es geregnet, tagsüber ist es zunächst bedeckt, dann zunehmend sonnig und ab Nachmittag Sommer. Wir wollen uns per Bus Eindrücke von Sylt verschaffen und nicht mit dem Boot weitere Häfen besuchen. Besonders in List wird uns klar, dass es eine gute Entscheidung ist. Der Hafen ist noch winziger, als er nach den Unterlagen wirkt und liegt direkt in einem touristischen Hotspot mit diversen Abfütterungen und Einkaufs-Tempeln. Wer es mag, unser Ding ist es nicht.
20160802-DSC0825320160802-DSC0825620160802-DSC0825720160802-DSC08258
Auch Westerland und natürlich Kampen sind Geschmackssache.

20160802-DSC0823420160802-DSC0823520160802-DSC0823620160802-DSC0823820160802-DSC0824220160802-DSC0824720160802-DSC0824820160802-DSC0825020160802-DSC08252
Ein Hauch von reich und schön schwappt tatsächlich über die Insel. Interessant, dass viele der Protagonisten fast uniformiert erscheinen. Bestimmte Frisuren und Kleidungsstücke scheinen ein Muss zu sein, bunte Steppwesten beispielsweise. Auch Wohnen und automobile Fortbewegung scheinen genormt sein. Für eifrige Klatschblatt – Leser wahrscheinlich eine Art Menschen-Zoo. Mir kam jedenfalls niemand bekannt vor.

Aber wir sehen auch, dass Sylt offenbar viele schöne Ecken hat, wo man von alledem nichts merkt. Hörnum ist trotz Tourismus noch ein richtiger Hafen geblieben, mit richtig fischenden Fischkuttern. Hoch motorisierte maritime Paradiesvögel sind die Ausnahme, obwohl gleich nebenan ein Fünfeinhalb Sterne – Nobelhotel samt Golf – Resort ist.

Eine Attraktion des Hafens ist in der Touri – Ecke eine Kegelrobbe, Willi genannt. Der Hafenmeister erzählt uns, dass der 200 Kilo – Brocken von Menschen aufgezogen worden und entsprechend zutraulich ist. Man kann ihn füttern, die Fische dafür gibt es gleich daneben zu kaufen. Nicht nur für die Kinder ist es faszinierend.

20160801-DSC08162

20160801-DSC08164
Wenn es Willi zu viel wird schwimmt er in den ruhigeren Yacht – Teil des Hafens und hält schnarchend unterm Steg sein Verdauungsschläfchen.
20160802-DSC08230Am nächsten Tag wollen wir weiter. Amrum, Föhr, Hallig Hooge und kleinere Hafen, bzw. Ankerplätze stehen noch auf dem Wunschzettel. Aber Südwest 6, nachmittags mehr, machen die Fahrt nach Föhr unattraktiv. Wir müssten 6 sm bei Wind gegen Welle fahren und das ist unter diesen Bedingungen sehr ruppig.

Hörnum und die Umgebung machen es uns leicht, noch zu bleiben. So hat Regine auch Muße für unser traditionelles Bord-Labskaus, ausnahmsweise ohne Rote Bete.

20160803-DSC08275

20160803-IMG_20160803_153606Der Strand der Westküste ist wirklich toll, vor allem bei so viel Wind und gleichzeitig Sommerwetter.
20160801-DSC0818320160801-DSC0818420160804-DSC0832220160804-DSC0831620160804-DSC0831920160804-DSC08309
Man sieht schon bei dieser anhaltenden Starkwind – Wetterlage, wie die See an Sylt nagt. SW 7 und die dadurch einen dreiviertel Meter höher auflaufende Flut demonstrieren, wie Landverlust funktioniert. Der Strand an Sylts Südspitze wird einem buchstäblich unter den Füßen weg gefressen. Die Einheimischen befürchten, dass die Hörnumer Odde kaum den Herbst überstehen wird.
20160803-DSC0828320160803-DSC0828420160803-P114059920160803-P114060620160803-P114061720160803-P114062020160804-DSC0832220160804-DSC0832520160804-DSC0833120160804-DSC0833520160804-DSC0834720160804-DSC0836120160804-DSC0837020160804-DSC0837620160804-DSC0837720160804-DSC08380
Wir bleiben noch zwei Tage bei unveränderten Windverhältnissen. Ein Ende der Starkwind-Wetterlage ist nicht abzusehen. Dass es hier oben so viel mehr pfeift als an der ostfriesischen Kiste und selbst auf Helgoland wundert uns. Der Hafen von Hörnum liegt enorm geschützt. Wie der Wind tatsächlich ist merkt man bei den Spaziergängen an der nahe gelegenen Westküste und den Windfinder – Reports.

20160804-Screenshot_2016-08-01-22-20-4420160804-Screenshot_2016-08-02-17-21-5520160804-Screenshot_2016-08-03-23-49-2020160806-Screenshot_2016-08-04-23-01-3020160806-Screenshot_2016-08-05-22-12-54
Wir wollen das erste Wetterfenster mit etwas weniger Wind nutzen und  zurück in den Schutz des ostfriesischen Watts segeln. Wenn wir da erst einmal sind kommen wir bei fast jedem Wetter bis zum Heimathafen. Das weitere Kennenlernen Nordfriesland müssen wir eben auf das nächste oder ein anderes Jahr vertragen. Alles andere wäre Zocken. Wir haben nur noch die folgende Woche Zeit.

05.08.2016
Die Wetterprognosen versprechen „nur“ von West 5, See 2.5 m abnehmend. Das ist die passende Gelegenheit für uns, entweder nach Helgoland oder gleich weite zu segeln. 08.45 legen wir ab und müssen bis zur Tonne Vortrapptief eine halbe Stunde gegen den Wind motoren. Ab da geht es mit den versprochenen W 5 unter Segeln weiter. Es ist sonnig, die See hat nur 2 m, die nach einer Stunde auf 1.5 m abflachen. Der Wind dreht einen Tick zurück, WSW 5. Damit können wir Helgoland nicht komfortabel anliegen und passieren es 8 sm östlich. 16.15 beschließen wir einen Kurswechsel Richtung Jade / Hooksiel. Dann geht der Wind aber auf NW 5-6, die See auf 2-3 m. Diese Wellen, von denen einzelne leicht brechen, sind dem ansteigenden Meeresboden geschuldet. Voraus sind noch flachere  Gebiete, in denen bei direktem Kurs mit unangenehmen Wellen zu rechnen ist. Deshalb ändern wir den Kurs wieder Richtung Wangerooge.
20160806-Screenshot_2016-08-05-22-12-54

20160805-Screenshot_2016-08-05-22-12-36Kurz vor sieben sind wir am Seegat Harle. Wir schauen uns die Situation erst mal aus sicherer Entfernung an. Falls es noch zu ungemütlich aussieht wollen wir vor Anker das Stauwasser abwarten, also den relativ ruhigen Übergang von Ebbe zu Flut. Genügend Wassertiefe haben wir auch jetzt schon. Es sieht entspannt genug aus, um durch zu fahren. Wir drehen noch einen Kringel seewärts, um den Tonnenstrich genau vor uns zu haben. Dann fahren wir unter gereffter Genua und Motor bei hochgeholtem Schwert los. Im Brandungsgürtel steuere ich eine achterliche Welle mit Hartruder nach steuerbord aus. Dann der Schreck: das Ruder rührt sich nicht mehr! Auch rohe Gewalt bewirkt nichts. Regine flitzt nach unten, um vorsichtshalber Stemmeisen und Notpinne zu holen. Währenddessen sind wir aus dem Tonnenstrich heraus in zu flache Gebiete getrieben worden. Mit wechselseitigen Genua-Manövern und der Bugschraube mogele ich uns derweil wieder zumindest in die Nähe des Tonnenstrichs. Wir haben ein paar Mal aufgesetzt, das dürfte diesem Boot aber nichts ausmachen. Bei der Tonne H 4 ankern wir auf etwa 2.8 m Wassertiefe. Bei dem ganzen Theater bin ich einmal gegen die Winsch geflogen und habe mir eine Rippe angeknackst. Die Ursache des verklemmten Ruders ist zunächst nicht auszumachen. Uns bleibt nichts anderes übrig, als Bremen Rescue  anzurufen.
Eine halbe Stunde später kommt auch schon der kleine Rettungskreuzer aus Wangerooge, die Wilma Sikorski. Eine Schleppverbindung ist rasch hergestellt und wir werden nach Wangerooge geschleppt. Durch die Hartruder-Lage fahren wir mehr neben als hinter dem Rettungskreuzer.
20160805-P1140659

20160805-P1010873Er muss einige Male korrigieren und uns kurz vor dem Hafen an die kurze Leine nehmen. Schließlich bugsiert er uns längsseits an ein großes holländisches Plattbodenschiff, die Watergeus. Deren Crew, ein junges Paar mit ihrem Hund, sind sehr hilfsbereit und haben auch professionelleres Werkzeug als wir. Für heute reicht es mir aber erst mal. Die Leute vom Rettungskreuzer sind professionell und nett. Ich bin schon lange Fördermitglied, wollte die Sinnhaftigkeit aber eigentlich nie selbst überprüfen…

20160807-DSC08403Am nächsten Tag baue ich die Steuerung auseinander. Sie ist mit Bordmitteln so weit zu reparieren, dass wir in den normalen Yachthafen fahren können. Wie sie sich weiter verhält müssen wir beobachten. Bei weiteren Zicken wird umgerüstet auf die Notpinne. Es ist sonnig und warm, W 5. Natürlich wird das ein Hafentag.

Auch der nächste Tag lockt mit SW 6 nicht zur Weiterfahrt. Es ist sonnig und warm. Wir wandern am Strand entlang bis in den Ort und fahren mit der Bahn zurück!

Buhne H, von Land aus gesehen.

20160807-DSC08471Camouflage! Diese Knutts heben sich so wenig von ihrer Umgebung ab, dass man sie erst beim Auffliegen bemerkt.20160807-DSC08472

20160807-DSC08473

Der Albtraum eines gesetzestreuen Schiffbrüchigen…

20160807-DSC08493Wangerooge hat einen richtigen Bahnhof und als einzige der ostfriesischen Inseln die Deutsche Bahn als Betreiber. Trotzdem klappt alles.20160807-DSC0850520160807-DSC0850720160807-DSC08508

 

Solche Waggons gibt es auf dem Festland schon sehr lange nicht mehr.

20160807-DSC08511

20160808-DSC08516Durch diese Umstände lernen wir Wangerooge von einer anderen Seite kennen und empfinden es, vor allem für Familien mit Kindern, fast als Geheimtipp. Gleich neben dem Hafen beginnt der Sand-strand, das erinnert an Vlieland.

20160807-DSC08412Zum Hafenmeister Tom ist zu sagen, dass er ausgesprochen positiv auffällt. Er hockt nicht nur in seinem Kabuff und kassiert, wie viele seiner Kollegen. Ständig ist er auf den Stegen unterwegs und kümmert sich auch, beispielsweise um platzsparendes Anlegen. Übrigens brät er absolut empfehlenswerte Frikadellen (auf dem Foto im Hintergrund zu sehen)!20160809-P1140761

20160806-IMG_20160806_174057Noch ein Hafentag, W 6, mittags kurz W 7, immer wieder Schauer. Aber es ist erst der zweite weitgehende sonnenfreie Tag unseres Urlaubs, also wollen wir nicht klagen. Der Wasserstand ist wieder einen dreiviertel Meter höher als normal und im Hafen gibt es regelrecht Seegang. Schwimmstege und Boote tanzen um die Wette. Das Bahngleis ist abgesoffen, Benutzer des festen Steges werden von unten schwungvoll bewässert. Hafenkino vom feinsten, herausspringende Fender, leinenzupfende Männer und natürlich jede Menge Fotos. Diesen Anblick bekommt man schließlich nicht oft geboten. Erst nachts flaut der Wind allmählich ab.20160808-P1140676

20160808-P114068220160808-P114068420160808-P1140697Tanzende Stege

09.08.2016
Am nächsten Tag fahren wir gegen 14.00 los, jetzt müssen wir uns wieder nach den Hochwasser-Zeiten richten. Es soll durchs Watt zurück gehen. gegen NW 5-6 und ordentlich Welle im Seegat müssen wir den Motor zunächst ordentlich bemühen. Wir wählen vorsichtshalber das küstennähere Wattfahrwasser, falls es wieder Ruderprobleme gibt. Nach einigen Meilen ist es tatsächlich soweit. Die Gestänge von Ruderhydraulik und Autopilot sind wieder völlig verschoben auf dem Ruderschaft.
Wir ankern und ich richte die Anlage, so gut es geht. Vorsichtig fahren wir weiter. In der Fahrrinne nach Spiekeroog stellen wir fest, dass sich die Schwertwinsch nicht mehr rührt. Unser Glück ist vollkommen… Wir haben keine rechte Vorstellung, in welcher Position das Schwert ist und können es auch anhand der Wicklungen auf der Winsch nicht bestimmen. Zum Glück ist der Hafen jetzt, eine Stunde vor Hochwasser, über vier Meter tief und wir finden sofort eine freie Box.
Wir versuchen, mit einer Leine das Schwert zu ertasten und notfalls hochzuziehen. Fehlanzeige. Als Ursache stellt sich rasch die durchgeknallte Sicherung der Winsch heraus. Natürlich ist so eine 80 A-Maxi-Sicherung weder auf der Insel noch dem nahegelegenen Festland zu bekommen. Um sicher zu gehen, bauen wir die Verkleidungen des Schwertkastens in der Kajüte ab und schrauben den Deckel des Schwertkastens auf. Siehe da, das Schwert ist in oberster Stellung. Wenigstens etwas! Also alles wieder zusammenbauen und freuen.

20160809-DSC08527So kann man sein Ankommen auch feiern. Zur Belohnung gehen wir lecker essen.

Der nächste Tag wird zum Rippchen-Schontag und damit arbeitsfrei erklärt. Immer noch NW 5-6, meist sonnig, abends Schauer.

20160810-IMG_20160810_10300220160810-DSC0853820160810-DSC0853920160810-DSC0854120160810-DSC0854220160810-DSC0854420160810-DSC0854520160810-DSC0854620160810-DSC0855020160810-DSC0855120160810-DSC0855320160810-DSC0855920160810-DSC0856120160810-DSC0856420160810-DSC0856720160810-DSC0857520160810-DSC0858020160810-DSC08581
Aus der Spiekeroog III ist tatsächlich ein Restaurant geworden. Reservierung unbedingt empfohlen!

20160809-DSC08531

11.08.2016
Heute soll es weitergehen. Wir wollen einen langen Schlag über drei Wattfahrwasser bis Norderney machen. Vorher tausche ich das Steuerrad gegen die Pinne aus. Es reicht! Die Hydraulik wird ganz abgekoppelt.

20160811-20160811_12515420160811-20160811_125203
15.15 fahren wir los mit SW 5, der abends auf SW 4 abnimmt. Die meiste Zeit ist es regnerisch. Vorbei an Langeoog, Baltrum, den jeweiligen Seegatts und Norderney geht es meist unter Motor, oft von innen gesteuert. Erst nach dem Norderneyer Wattfahrwasser und mit der Gewissheit, im Zeitplan zu sein, gönnen wir uns zum Abschluss des Tages Segeln.20160811-20160811_172038

20160811-P114076420160811-P114076520160811-P1140769 20160811-P114077620160811-P114078420.30 laufen wir auf Norderney ein und gehen als drittes Boot in ein Päckchen am alten Werftsteg. Unterwegs gab es noch einmal die bekannten Ruderprobleme in light-Version. Man kennt jetzt schon die Anzeichen, lässt das Boot an geeigneter Stelle kurz treiben und justiert mit der Brechstange.

12.08.2016
06.45 geht es weiter, wir sind gar nicht erst an Land gegangen. Ich möchte ein kurzzeitiges Wetterfenster ausnutzen. Da sollen uns nur 3-4 Windstärken geboten werden, bevor es wieder mit mindestens 5 weitergeht. In dem Seegat zwischen Norderney macht das einen Riesen-Unterschied. Fünf bedeutet unangenehme hohe und stellenweise brechende Wellen, man muss ganz brav dem Fahrwasser folgen. 3 oder 4 bedeutet, man kann die Abkürzungen fahren und hat keine ernsthaften Wellen. Kurz vor neun sind wir durch den Memmert Prickenweg und lassen es ruhig angehen. Wir haben für die nächsten zwölf Meilen viel Zeit, weil wir das Osterems-Wattenhoch erst in vier bis fünf Stunden passieren können.

Die Brecher zwischen Norderney und Juist stören uns diesmal nicht.20160812-P1140788Juist sehen wir nur im Dunst20160812-P1140799Wir segeln nur mit der Genua gegen den Strom, immerhin besser als dieseln. Für mehr Segel, was sinnvoll wäre, bin ich nicht fit genug. Das Wetter gibt sich Mühe. Erst NW 3, nach Mittag zunehmend sonnig und windig, NW 5+. Wir ankern zwei Stunden und fahren weiter, als mit Sicherheit genügend Wasser aufgelaufen ist. Momentan haben wir gerade mal gar keinen Sinn für Experimente. Auf der Ems haben wir Schiebestrom und –wind, lassen es aber geruhsam angehen und sind um halb sechs in der eigenen Box.
Der Abend wird wettermäßig so ruhig und beschaulich wie lange nicht mehr. So richtig mit Spiegelungen im Wasser und den Hafen – Seehunden. Wir hatten fast vergessen, dass es so auch geht.
20160812-DSC08583

20160812-DSC0859020160813-IMG_20160813_19123720160813-DSC08707Am nächsten Tag nehme ich die Ruderanlage auseinander, reinige sie und sehe alles nach. Vorher hatte ich das rippenmäßig noch nicht gründlich gekonnt. Es stellt sich heraus, dass fehlerhafte Reparaturen im Winterlager und letztlich ein nicht korrektes Schräubchen die Ursache des ganzen Übels sind. Gut, dass nicht mehr passiert ist. In anderer Situation möchten wir uns das nicht ausmalen. Tun wir natürlich trotzdem…

Insgesamt war es wieder ein toller Urlaub. Wir sind endlich richtig vertraut geworden mit dem Boot. Schade, dass es mit Nordfriesland nicht ausführlicher geklappt hat, aber immerhin haben wir erste Eindrücke.

 

Technorati-Markierungen: ,,,,,,,,,