S.Y. Brynja´s Blog

Schlendern unter Segeln

Watturlaub

Dieser Sommerurlaub soll in erster Linie dazu dienen, mit dem neuen Boot und dem neuen Revier vertraut zu werden. Deshalb wollen wir uns wahrscheinlich in den Wattgebieten herumtreiben.
Wir sind erst Montag nach Termunterzijl gefahren. Regine wollte, wie geplant, erst ihre beruflichen Angelegenheiten in Ordnung haben.

Am Dienstag (30.06.) baue ich den neuen Kühlschrank ein. Eine ziemliche Wurschtelei, weil es nicht allzu provisorisch sein soll.P1100654_S (Medium)Bei der Hitze natürlich ein perfektes Timing, er war Dienstag geliefert worden. Auch in Termunterzijl ist heißes Sommerwetter. Mangels Wind kommt gar kein Gedanke an Segeln auf.

P1090754 (Medium)Die Ems ist ausnahmsweise spiegelglatt.

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Auf dem Deich ist es am besten auszuhalten.

 

P1090797 (Medium)P1090812 (Medium)Die Kinder im Hafen haben Spaß bei dem Wetter.

P1090893 (Medium)Mittwoch segeln wir mittags nach Borkum. Jawoll, SEGELN! Endlich!

P1090886 (Medium)Ein tropischer Tag, aber perfektes gemütliches Segeln. Sommertörn 2015 -013Wir können uns gerade noch in eine Box im Vereinshafen quetschen.
Es ist viel Betrieb, etliche andere müssen an den großen Pontons im Päckchen festmachen.

Donnerstag geht es weiter, wir wollen endlich nach Juist. Seit fünf Jahren ist da immer etwas zwischen gekommen. Wir fahren durch das Borkumer Wattfahrwasser. Mit unserem Tiefgang hätten wir früher losfahren sollen, aber die Erfahrung müssen wir noch kriegen. Segeln geht leider nur zwei Mal jeweils für zwanzig Minuten. Welche Abkürzungen quer drüber wir nehmen können ist uns auch noch völlig schleierhaft. So halten wir uns an die betonnten Fahrwasser. Der erwartete Schiebestrom in der Osterems ist leider auch ein Gegenstrom, so dass wir insgesamt zu sehr hinter dem Zeitplan her hinken.

Juist haken wir für diesen Anlauf mal wieder ab und fahren weiter nach Norderney. Wenigstens auf der Strecke gönnen wir uns eine Abkürzung, zum Ausprobieren. Es wird dann im südlichen Busetief schneller flach als erwartet. Ruderblatt und Schwert hochholen geht aber schon ganz zügig.

Ach ja, das Steuerrad habe ich versuchsweise wieder durch die Pinne ersetzt. Mal sehen, was uns letztlich besser gefällt.
Bei der Kurverei im Watt stellt sich wieder heraus, dass der Ruderdruck bei hochgeholtem Ruderblatt gewaltig ist. Ich probiere es diesmal mit fernbedientem Autopilot. Der ist stärker als ich. Das geht ganz gut.
Selbst auf dem Wasser ist es ein Hochsommertag.
Die letzte Meile gibt es dann fetten Gegenstrom, wir machten zeitweise weniger als 2 Knoten. Egal, ist ja Urlaub.

Sommertörn 2015 -021Aufpassen sollte man auf die Fähren, die im fliegenden Wechsel gleich an der Hafeneinfahrt anlegen. Auf Kanal 73 kann man hören, wie sie sich absprechen. Das macht es einfacher, ihre Absichten und Bewegungen abzuschätzen.
Wir finden nach einer Hafenrundfahrt sogar einen Platz am Steg. Box wäre zu viel gesagt, mehr längsseits bei einem stabilen Motorboot, aber mit dem Bug am Steg.

Norderney ist immer für einen Hafentag gut. Der Yachthafen von ist beispielhaft in fast jeder Hinsicht und das bei sehr moderaten Preisen. Sommertörn 2015 -018Entsprechend beliebt ist er im Sommer oft proppenvoll und man muss in Päckchen liegen.P1090956 (Medium)
Ein tropischer Hafentag wird es natürlich. Leider entwickelt es sich hier immer mehr zur Partyinsel. Neys Place ist allerdings nicht so voll wie früher das Vorgänger-Restaurant.
Unter anderem gibt es eine lange Strandwanderung, das Seewasser hat schon angenehme 19°.
Norderney ist zu groß für Inselflair. Dass auch Autos erlaubt sind trägt dazu wesentlich bei.

Samstag ist dann endlich Juist fällig. Schönes Hochsommer-Segeln, weitgehend nach der Betonnung, aber zwei Abkürzungen probieren wir aus und schnibbeln einige Kurven, erfolgreich. Ich habe mir via AIS angeschaut, wo die Fähren herfahren. Die haben meist so um die 1.2 m Tiefgang. Ergo muss das auch für uns möglich sein.
Natürlich legt der Wind kurz vor dem Ziel zu, wo es schön eng ist und wir das gar nicht gebrauchen können. Ist ja oft so.

Sommertörn 2015 -022
In dem kleinen Hafen machen wir erst mal vor Kopf an einem der beiden Stege fest und orientieren uns zu Fuß. Wider Erwarten gibt es jede Menge freier Boxen (Doppelboxen mit Seitenstegen). Sommertörn 2015 -024Sommertörn 2015 -036Davon suchen wir uns eine aus und verlegen dort hin.

Sommertörn 2015 -045Der Hafen fällt völlig trocken und ist dann ein schlammiger Acker mit den Spuren der letzten stark motorisierten Kiele.

Juist HW pano-2So sieht der Hafen bei Hochwasser aus.

Juist NW pano-2und so bei Niedrigwasser.

Die ersten Eindrücke von Juist sind sehr gut. Sommertörn 2015 -081Vom Hafen ist man zu Fuß in fünf Minuten im Ort und nach weiteren drei Minuten am Nordseestrand. Das hat schon was. Sommertörn 2015 -048Das große weiße Hotel steht schon auf der Nordseedüne.Sommertörn 2015 -025Das hier ist quasi der Busbahnhof von Juist.Sommertörn 2015 -026Sommertörn 2015 -027Sommertörn 2015 -029Ab dem Ortseingang ist man gleich mittendrin.
Sommertörn 2015 -056Sommertörn 2015 -057
Sommertörn 2015 -030Dass wir hier einige Tage bleiben ist gleich klar.Sommertörn 2015 -032Sommertörn 2015 -102Die Straßen sind deutlich auf Pferdefuhrwerke, Radfahrer und Fußgänger eingerichtet. Autos gibt es nur für Feuerwehr, Krankentransport und Arzt.

Sommertörn 2015 -101Ernsthafte Krankentransporte werden mit dem Hubschrauber erledigt.

Sommertörn 2015 -050Endlich gibt es mal friesisches Bier im Ausschank. Norddeutschland scheint ansonsten weitgehend in der Hand sauerländischer Brauereien zu sein.

 

 

 

 

Am nächsten Tag suchen wir uns nachmittags bei Hochwasser eine andere Box, mit dem Bug nach Westen. Es ist West 6 angesagt und das möchte man ja von vorne haben, um trotzdem schön in der Plicht sitzen zu können.
Apropos, in der Plicht sitzen wir bisher jeden Abend bis elf, zwölf Uhr. Meistens auch noch kurzärmelig und -hosig. Immerhin ist es  nicht so drückend wie im Binnenland.

Nachmittags radeln wir zum Flugplatz im Ostteil der Insel. Leider wird er rege benutzt.Sommertörn 2015 -055Abends gibt es den versprochenen Wind und nachts die dazugehörigen starken Gewitterschauer. Sommertörn 2015 -034
Montag wieder sehr warm, aber eine tolle Luft. SW 5, Spaziergänge, Strand und plötzlich ist der Tag wieder rum.
Wir wissen eigentlich nie, wieso die Tage abends schon wieder zu Ende sind. Wo wir doch eigentlich gar nichts gemacht haben.
Ich muss gestehen, auch Foren und Internet sind in einer völlig anderen Welt, die hier kaum Bedeutung hat.
Sommertörn 2015 -073Hier tickt die Zeit ganz anders, obwohl man am Horizont noch die “richtige” Welt sehen könnte. Aber das nimmt man überhaupt nicht wahr.

Sommertörn 2015 -058Das etwas andere Zeitgefühl drückt sich sogar auf Schildern aus.

Sommertörn 2015 -082Früher hätte ich Hummeln im Hintern gehabt und hätte erst mal Strecke machen wollen. Aber dafür ist alles viel zu relaxt. Sommertörn 2015 -083
Dienstag abermals sehr warm, Radtour zum Westende der Insel. Nachmittags vereinzelt ein paar Tropfen, S 3. Abends erste Drücker, dann W 5, nachts 6-7.
Erstmals ist der Hafen ein bisschen voller geworden, vorwiegend Holländer.

Sommertörn 2015 -075
Entweder fahren wir jetzt weiter oder wir bleiben wegen starkwindigen Wetters mindestens bis Freitag. Wir entscheiden uns für das Bleiben. Eingeweht sein gefällt uns hier besser als auf Norderney oder Baltrum.

Mittwoch fängt der Tag mit viel Wind an und es ist abwechselnd sonnig und bewölkt mit kurzen Schauern. Den ganzen Tag haben wir 6, manchmal 7. Nachmittags ist der Hochwasser-Stand durch den Wind einen halben bis dreiviertel Meter über normal. Dadurch verliert die Spundwand weitgehend ihre Schutzfunktion, das Boot liegt nur fünf Meter dahinter und wird von der Gischt gleichmäßig eingesalzen.

Sommertörn 2015 -099
Diese Spundwand und der davor verlaufende Steg bilden die Außenanlage des Yachthafens. Ich habe da keine Ruhe, Regine geht alleine spazieren. Ich verdoppele lieber die Leinen. Der Wind soll durchstehen und morgen noch weiter zulegen. Über den Steg kommt man nicht, ohne gründlich salzig begischtet zu werden.

Tatsächlich bietet der Donnerstag gleichmäßig W 6-7, häufig Böen >8.
Also werden wir frühestens Freitag weiterfahren. Etwas unpassend, zum Wochenende gibt es die ganzen Halligalli-Besucher mit ihren Affenfelsen (abfällige Bezeichnung für gewisse Motorboote) auf den anderen Inseln. Mal sehen, was wir daraus machen.

Sommertörn 2015 -090Sommertörn 2015 -091Sommertörn 2015 -094
Schönes Wetter für ausgedehnte Strandspaziergänge. Das Seewasser soll 21° haben. Nach ein bisschen Gewöhnung (aber nur bis zu den Knien) glaubt man es.
Im Hafen bewegen sich heute nur die Fähren.
Sommertörn 2015 -072Sommertörn 2015 -074Sommertörn 2015 -089

Für Freitag ist NW 6, abnehmend 3 angesagt, Hochwasser ist morgens und am Abend. Ich stehe kurz vor fünf auf. NW 5-6, 13°. Kein Thema, ich lege mich wieder hin. Dann fahren wir eben mit dem Abend-Hochwasser.
Sommertörn 2015 -096Der Tag ist wieder im angenehmen sommerlichen Bereich.
Um fünf fahren wir los und biegen nach der Hälfte der Zufahrt gen Osten ab. Wir wollen erstmals richtig quer über das Watt, direkt auf Norderney zu. Es ist hoch spannend für uns.

Sommertörn 2015 -108Das Echolot zeigt 1.3 und 1.2 m an, aber wir schrammen ab und zu merklich durch den Schlick. Also lote ich lieber mit dem Bootshaken, den ich vorher mit farbigen Markierungen zum Peilstab gemacht habe. Demnach haben wir etwa einen Meter Wassertiefe, das ist bei 90 cm Tiefgang realistisch. Später merken wir, dass unser Echolot gar nicht weniger als 1.2 m messen und anzeigen kann…
Alles geht gut, wir bleiben nicht stecken. Nach einer halben Stunde wird es wieder tiefer, wir sind im alten Fahrwasser Kalfamer.
Voraus können wir sehen, dass sich zwischen Juist und Norderney ordentlich Brecher bilden, noch von dem Wind der vergangenen Tage.
Sommertörn 2015 -109Deshalb wollen wir die Abkürzung durch das unbetonnte südliche Busetief nehmen, um von einer Sandbank vor den gröbsten Wellen geschützt zu werden. Die Idee ist auch nicht ganz verkehrt, bloß fahren die Fähren auch diese Abkürzung. Und so eine Fähre kommt und ausgerechnet zum falschen Zeitpunkt übel schlingernd entgegen. Dadurch lassen wir uns zu nah an die Untiefe drücken und bekommen doch einen Brecher ab, zum Glück nur über Vorschiff und Aufbau. Die Plicht bleibt trocken. Ein Einheimischer, der seit 30 Jahren in dem Revier segelt, erzählt uns hinterher, dass er selten so unangenehme Wellenbildung wie diesmal erlebt hat.

Das Boot hat sich prima gehalten. Obwohl Schwert und Ruder die ganze Zeit oben waren hatten wir keinen Moment ein ungutes Gefühl. Auch nicht, als uns der Brecher auf die Seite legte. So was ist wichtig, um Vertrauen zum Boot zu bekommen.Sommertörn 2015 -110Wider Erwarten müssen wir nicht an einer Spundwand liegen und finden mühelos eine Box. Ungewöhnlich viele Boote hatten die zwei Tage hier auf besseres Wetter gewartet und sind morgens weiter gefahren. Dadurch gibt es relativ viel Platz.Sommertörn 2015 -114
Wieder ein schöner warmer Sommertag, wir gehen zu NeysPlace essen und sitzen danach noch bis Mitternacht in der Plicht.

Auch diesmal ist uns Norderney einen sommerlichen Hafentag wert.Sommertörn 2015 -113Sommertörn 2015 -112

Sommertörn 2015 -111

 

 

Abends gibt es Labskaus a la Brynja.

 


 Sommertörn 2015 -115Am Sonntag fahren wir weiter, morgens kurz nach acht, eine halbe Stunde vor Hochwasser. Ein festes Ziel haben wir nicht. Entweder werden wir auf Helgoland landen oder auf einer der ostfriesischen Inseln. Egal, Hauptsache: nicht motoren.
Es ist warm, ab und zu nieselt es etwas, der Wind kommt höchst schlapp aus Südwest. Es reicht gerade, um in Fahrt zu bleiben. Mittags müssen wir den Motor doch mal ein Stündchen laufen lassen, weil gar kein Wind mehr ist und wir einem Fischer ausweichen müssen. Danach bietet der Wind immerhin W 3, angenehmes Segeln.

Wir beschließen, nach Wangerooge zu fahren. Da waren wir noch nicht, was immer einer der besten Gründe ist. Die Ansteuerung Harle fängt schon zwei Meilen weit draußen auf See an. Die Angaben, wie viel Wassertiefe man aktuell bei Niedrigwasser hat, schwanken zwischen 0.2 und 1.8 m. Das macht es spannend. Leider war Niedrigwasser gerade erst und wir trödeln ein bisschen herum, um mehr Wasser unter dem Kiel zu haben. Die Bedenken stellen sich dann als unbegründet heraus, die Angabe der Wassertiefe mit 1.8 m zurückgerechnet auf Niedrigwasser können wir bestätigen.
Sommertörn 2015 -117Kurz vor dem Anlegen gegen 18 Uhr im Yachthafen von Wangerooge fängt andauernder und ergiebiger Regen an. Anlegen können wir natürlich nicht von innen…

Sommertörn 2015 -119Sommertörn 2015 -120In dem alten Westturm ist die Jugendherberge untergebracht.

Sommertörn 2015 -121Anmelden muss man sich nicht mehr in dem Haus rechts, sondern geradeaus im Vereinshaus.

Sommertörn 2015 -122Das westliche Hafenbecken sieht bei Hochwasser ganz nett aus.

Sommertörn 2015 -129Bei Niedrigwasser sieht man die Realität.

Sommertörn 2015 -123Die Inselbahn ist der schnellste Weg in den Ort.

 

Sommertörn 2015 -134Sie wird von der Deutschen Bahn betrieben und trotzdem ist pünktlich zu jeder Fähre der Zug im Hafen.

Sommertörn 2015 -128Sommertörn 2015 -135Am nächsten Tag fahren wir selbstverständlich nicht weiter, sondern schauen uns die Insel an. Sie hat nicht den besten Ruf. Wir radeln ausgiebig herum und finden sie gar nicht so schlimm, eine Touristeninsel eben. Sommertörn 2015 -126Von Publikum und Atmosphäre her etwa wie Langeoog. Auffallend sind die günstigen Preise in den Restaurants.
Sommertörn 2015 -125Der Strand ist ein bisschen arg dicht bewirtschaftet für meinen Geschmack. Immerhin hat man einen Ausblick auf die Großschifffahrt wie sonst nur an der Westerschelde.
Sommertörn 2015 -127Das Wetter ist warm und freundlich durchwachsen, nachmittags gibt es mal eine Stunde Regen.Sommertörn 2015 -133Sommertörn 2015 -132

 

 

Weil für die nächsten Tage nördliche Winde und auch zwei Starkwind-Tage vorhergesagt werden, geben wir unsere Nordfriesland-Ambitionen auf. Dorthin knüppeln oder gar motoren wollen wir nicht.

 

 

 

 

 

  Sommertörn 2015 -139Am Dienstag geht es deshalb weiter nach Spiekeroog, unserer Lieblingsinsel unter den deutschen Nordsee-Inseln. An diesem Status konnte auch Juist nichts ändern.

Sommertörn 2015 -136Sommertörn 2015 -138Seehunde trifft man längst wieder überall an.

Wir fahren durch das Watt-Fahrwasser Alte Harle. Im nördlichen Teil haben wir 1.7 m, was etwa 1.9 m bei Hochwasser entspricht. Im mittleren Teil scheinen etliche Pricken zu fehlen, bzw. sie liegen auf der Seite oder sehr weit auseinander. Bei schlechter Sicht bestimmt nicht lustig. Am südlichen Ende des Prickenweges stellen wir eine Wassertiefe von ca. 2.3 m entsprechend Hochwasser fest. Unser Echolot hatten wir nach den Juister Erfahrungen neu kalibriert, bis es korrekte Werte anzeigte. In der Zufahrt von Spiekeroog haben wir kurz nach Hochwasser durchweg 3.7 m, so dass dort auch bei Niedrigwasser immer über ein Meter Wasser stehen dürfte.

Sommertörn 2015 -140Sommertörn 2015 -141Sommertörn 2015 -144

Sommertörn 2015 -142Auch auf Spiekeroog hat die Kunst ihren Weg in die Dünen gefunden.

Sommertörn 2015 -147Dieses Schiff soll seinen Lebensabend mal als Restaurant verbringen.

Sommertörn 2015 -153Gleich an der Ostseite der Hafeneinfahrt kann man gut ankern,

Sommertörn 2015 -154aber nur wenn das Boot zum Trockenfallen taugt.
Es gibt sogar zwei Pfähle, die den Heckanker ersparen.

Sommertörn 2015 -150Sommertörn 2015 -151Sommertörn 2015 -152Spiekeroog enttäuscht uns auch diesmal nicht, an diesem Tag sind wir ausgiebig zu Fuß unterwegs. Und wieder ist es ein freundlicher Sommertag, aber nachts gibt es Regen.

Sommertörn 2015 -145Sommertörn 2015 -149

 

Am anschließenden Hafentag tummeln wir uns mit den Rädern und am Nordseestrand. Abends regnet es, aber selbst das kann in dem passenden Boot gemütlich sein.

Am nächsten Morgen geht es weiter nach Harlesiel. Wir halten uns nur teilweise an das ausgeprickte Fahrwasser und kürzen ab. Der Leitdamm, der zum Hafen Harlesiel führt ist etwas verwirrend bezeichnet. Sommertörn 2015 -157Sommertörn 2015 -215Man muss sich zwischen den beiden linken Pfahlreihen halten, wischen der mittleren und der rechten verläuft der Steindamm! Vor uns wählt ein Boot diesen Weg und brummt trotz geringem Tiefgang übel auf die Steine. Es scheint aber alles gut gegangen zu sein. Sommertörn 2015 -214Beidseitig werden die Leitdämme erst auf dem letzten Stück.

 

Sommertörn 2015 -181Sommertörn 2015 -160Unmittelbar vor der Schleuse gibt es jetzt links einen neuen Wartesteg. Sommertörn 2015 -199Sommertörn 2015 -203Der Vorhafen fällt stellenweise trocken und hat auch an den anderen Stellen bei Niedrigwasser kaum Tiefe.

Sommertörn 2015 -195Sommertörn 2015 -196Der Schleusenmeister hat hinter sich an der Wand gleich die Übersicht, wo Liegeplätze frei sind und gibt sein Wissen auf Wunsch auch weiter.
Mehr als 1.5 m Tiefgang sollte man nicht haben. Wir bevorzugen auf den Rat einheimischer Segler hin den linken Yachthafen, weil er Duschen hat.

Sommertörn 2015 -159Sommertörn 2015 -162
Nachmittags wird es wieder sommerlich schön und wir fahren mit den Rädern nach Carolinensiel. Sommertörn 2015 -163Von  diesem Ort hatten wir uns mehr versprochen. Weit überwiegend Billig-Geschäfte, wie wir sie in so einem Ort nicht vermutet hätten und sogar Leerstände. Aber das stimmt schon mit einem ganzen Teil des Publikums überein. Sommertörn 2015 -164
Sommertörn 2015 -165Wahrscheinlich sind wir von dem holländischen Überfluss an alten Städten und Gebäuden zu verwöhnt. Eine gute Idee finden wir es, Carolinensiel von modernen Booten frei zu halten. In den Hafen dürfen nur traditionelle Boote. Das wiederum hätten wir uns so manches Mal in Holland gewünscht.Sommertörn 2015 -168Sommertörn 2015 -169Sommertörn 2015 -171

Der nächste Tag verspricht ideale Bedingungen für eine Radtour nach Neuharlingersiel. Vormittags sollen es fünf Windstärken aus Ost sein und nachmittags fünf Windstärken aus West. Also hin und zurück mit kräftigem Rückenwind und bei sonnigem Sommerwetter. Was kann man sich als Radler mehr wünschen? Sommertörn 2015 -182Und das tollste: genau so wird das Wetter tatsächlich!
Sommertörn 2015 -193Publikum und die meisten Geschäfte sind auch hier ähnlich wie in Carolinensiel.

Sommertörn 2015 -183Zufällig findet gerade das Hafenfest “Kutterregatta” statt, mit open ship auf allen möglichen Kuttern.

 

 

 

 

 

Sommertörn 2015 -192

Sommertörn 2015 -184Sommertörn 2015 -189Entsprechend ist viel Trubel bei viel Sonne und viel Wind. Sommertörn 2015 -190
Sommertörn 2015 -185Sommertörn 2015 -187Der Yachthafen wäre zu klein für uns, wir würden an die Spundwand müssen. Es reicht uns aber, den Hafen aus dieser Perspektive gesehen zu haben.

Auch der nächste Tag wird ein Hafentag. Wir sind wieder mit dem Rad unterwegs, unter anderem auch noch einmal nach Carolinensiel.

Sommertörn 2015 -173Wangerooge im Hitzeflimmern

Sommertörn 2015 -179Der Strand von Harlesiel

Sommertörn 2015 -176Sommertörn 2015 -202Gestern sind wir dort noch her gesegelt.

Sommertörn 2015 -207Das Schleusenkino in Harlesiel ist klein, aber fein. Der Schleusenmeister hat viel Geduld, außerdem kennen er und die Bootje-Fahrer sich offensichtlich.

Sommertörn 2015 -197Sommertörn 2015 -209Es ist wieder sonnig und windig. Auch hier die unterschiedlichen Ansichten bei Hoch- und Niedrigwasser.

Sommertörn 2015 -200Sommertörn 2015 -180Sommertörn 2015 -201Wohnmobilflotten prägen das Bild an vielen Häfen. Manche sind regelrechte Landyachten samt Beiboot.

Sommertörn 2015 -204Sommertörn 2015 -205Das Vergnügen an dieser Art von Camping verstehen wir nicht. Sommertörn 2015 -206Abgeschottet, sogar ein Gartentor muss her. Auch wenn es nur abgespannt mit Leinen aufgestellt werden darf.

Maximal ordentlich, das alles.

Am nächsten Morgen fahren wir weiter.Sommertörn 2015 -212Für etwa zehn Minuten werden beide Tore der Schleuse gleichzeitig geöffnet. Das geht natürlich nur bei Stauwasser, wenn die Wasserstände innen und außen gleich sind. Ungefähr vier Stunden vor Hochwasser muss man bereit sein, sofort durchzufahren.

Es geht weiter, nur den kleinen Sprung nach Langeoog. Helgoland, nordfriesische Inseln und die Jade fallen der aktuellen Familienentwicklung und auch dem Wetter  zum Opfer.
Unterwegs haben wir zweieinhalb Stunden Regen. Gefühlt kommt uns das zunächst wie ein verregneter Tag vor, bis wir uns die zweieinhalb Stunden bewusst machen.
Sommertörn 2015 -216Außerdem steuern wir in der Zeit eh dekadent von innen.
Sommertörn 2015 -217Abends auf Langeoog ist es wieder trocken und warm, nachts gibt es Gewitter.

Sommertörn 2015 -218Sommertörn 2015 -231Wir machen gleich eine Radtour über die Insel und schauen, ob sich etwas verändert hat. Uns fällt nichts Wesentliches auf.

Sommertörn 2015 -222Sommertörn 2015 -224Gleich neben dem Yachthafen wird es flach.

Sommertörn 2015 -230Diesmal reicht uns ein zwei halbe Tage für Langeoog und am nächsten Tag geht es weiter.

 

Sommertörn 2015 -227Der Tag beginnt wieder schön.

Mittags fahren wir los und anderthalb Stunden später sind wir auf Baltrum.
Gleich westlich der Hafeneinfahrt von Langeoog sehen wir zwei Schweinswale, so tief im Watt sind mir bisher noch keine aufgefallen. Im Baltrumer Wattfahrwasser haben wir zwei Stunden vor Hochwasser nirgends weniger als 0.9 m Tiefe, allerdings ist der Wasserstand auch 30 cm höher als normal.

Sommertörn 2015 -235Auf Baltrum waren wir schon ewig nicht mehr, ich hatte es vage als Schlickloch in Erinnerung. Sommertörn 2015 -245Der erste Eindruck ist indes gleich gut, die äußerste Boxenreihe, die am einfachsten zu erreichen ist, wird für Gäste vorgehalten. Sommertörn 2015 -236Es ist wieder ein Tag mit Sommerwetter, aber schön windig.

Sommertörn 2015 -237Sommertörn 2015 -238Sommertörn 2015 -239Sommertörn 2015 -240Sommertörn 2015 -241Mitten in der Nacht kommt der erwartete Anruf, das erste Enkelchen ist da! Dem Anlass entsprechend wird das Kekse-Frühstück mit Sekt ergänzt.Sommertörn 2015 -242Sommertörn 2015 -244Sommertörn 2015 -246Sommertörn 2015 -248Sommertörn 2015 -249Abermals ein warmer Sommertag, aber mit viel Wind. West 5 und regelmäßige 7-er Einlagen sind prima für ausgiebige Strand- und Inselwanderungen.Sommertörn 2015 -254Warum das Seegat Wichter Ee zwischen Baltrum und Norderney als unbefahrbar gilt kann man schon bei diesem Wind gut sehen. Sommertörn 2015 -251Sommertörn 2015 -252Sommertörn 2015 -247Bemerkenswert sind die starken baulichen Befestigungen am Westende der kleinen Insel. Ohne sie würde es Baltrum wahrscheinlich nicht mehr geben.

Sommertörn 2015 -255Sommertörn 2015 -257Sommertörn 2015 -260Sommertörn 2015 -256Sommertörn 2015 -261Sommertörn 2015 -266Manche Häuser könnten auch in Dänemark stehen.Sommertörn 2015 -262Sommertörn 2015 -263Sommertörn 2015 -264
Heute hält uns nichts mehr. Der frische Enkel wartet in Groningen, also nix wie Richtung Termunterzijl! Sommertörn 2015 -269Am frühen Nachmittag fahren wir los, früher geht es wegen der Gezeiten nicht.

Sommertörn 2015 -267Diese Falt-Postkarte begleitet uns seit Juist und ist zum Kernpunkt unserer Grobplanung geworden.Sommertörn 2015 -272Sommertörn 2015 -271Zwei Stunden später sind wir im völlig überfüllten Hafen von Norderney. Sommertörn 2015 -270Am alten Werftsteg finden wir einen Platz im Päckchen. Um nur eben zu übernachten reicht das allemal. Nachts regnet es ergiebig. Um sechs Uhr morgens, eine Stunde nach Hochwasser,  ist das Päckchen aufgelöst und wir sind unterwegs.Sommertörn 2015 -277Voraus ist noch schlechtes Wetter zu sehen, aber es zieht von uns fort landeinwärts.

Wir lassen es langsam angehen, zeitweise ist wenig oder fast kein Wind. Aber für das Osterems-Wattenhoch ist es sowieso noch zu früh. Wir versuchen es so früh wie möglich, fahren uns fest, kommen wieder frei und finden dann den richtigen Weg. Sommertörn 2015 -279Um halb fünf sind wir in Termunterzijl und abends in Groningen, alles ist gut.

Den folgenden Tag verbringen wir in und um Delfzijl, kaufen ein, machen kleine Arbeiten am Boot.Sommertörn 2015 -280Sommertörn 2015 -281Hier musste ein Dorf dem Deichbau weichen. Die Grabsteine wurden anschließend zur Erinnerung über ihren alten Standorten wieder gesetzt, zusammen mit einem Monument zur Erinnerung.

Dann folgt ein stürmischer Sonnabend. Den ganzen Tag gibt es in den Medien Sturmwarnungen und Wetteralarm. Wir hören, dass im Binnenland tatsächlich schon ab Mittag zunehmender Wind bis Stärke 9 weht.

Wir verbringen den Tag mit der Besichtigung von Groningen, wo man vom Sturm noch nicht viel merkt. Es ist wechselnd bewölkt mit Sonne.Sommertörn 2015 -282Sommertörn 2015 -283Sommertörn 2015 -284Sommertörn 2015 -285Sommertörn 2015 -286Sommertörn 2015 -287Sommertörn 2015 -288Sommertörn 2015 -289Entlang der Hauptgrachten liegen viele alte Berufsschiffe, die meisten können besichtigt werden.

Die passend altmodische Musikberieselung wird von sehr unterschiedlichen DJs geregelt.Sommertörn 2015 -290An dem einen Ende aus einem alten Feuerwehrauto, Sommertörn 2015 -295am anderen ist es eine Vespa mit passendem Anhänger.

Sommertörn 2015 -303Sommertörn 2015 -291Sommertörn 2015 -292Sommertörn 2015 -293Sommertörn 2015 -294Sommertörn 2015 -301Es gibt Kunsthandwerk, altes seemännisches Handwerk, lecker zu essen und zu trinken.

Sommertörn 2015 -296Werden die deutschen Pendants hierzu eigentlich immer noch Bedürfnisanstalten genannt?

Sommertörn 2015 -300Es wird Platz für menschliche Bedürfnisse aller Art geboten.

 

 

 

 

 

 

 

 

  Sommertörn 2015 -297Einer der Herren über die Groninger Brücken

Sommertörn 2015 -298und sein geduldiges Gefolge.

Sommertörn 2015 -304Sommertörn 2015 -306In einer anderen Gracht haben sich vielerlei Schiffe angesammelt, größtenteils mehr oder weniger bewohnt.

Sommertörn 2015 -305Manche scheinen eher noch Projekte zu sein.

Sommertörn 2015 -308Sommertörn 2015 -307Groningen wirkt wie ein kleineres Amsterdam,Sommertörn 2015 -309 Sommertörn 2015 -310mehr studentisch als weltläufig geprägt.

Im Hafen geht es mit dem Sturm erst abends los, Sommertörn 2015 -311schlagartig von jetzt auf gleich Nordwest 8, später 9. Sommertörn 2015 -312Laut dem Skipper des Nachbarbootes gibt es Böen bis 55 Knoten.Sommertörn 2015 -313Erstmals erleben wir das Sturmflut-Tor des Hafens geschlossen. Der Beginn des Sturms fällt hier mit dem Hochwasser zusammen und der Nordwest-Sturm drückt das Wasser die Ems hoch. Sommertörn 2015 -314Dadurch wird die Ebbe nicht wirksam und das Wasser steigt statt zu sinken. Genau für diese Situation ist das Sturmflut-Tor da. Leider regnet es auch mit nur kurzen Unterbrechungen.

Morgens hat es sich ausgeweht, der Spuk ist vorbei. Das Tor ist auch wieder offen und kurz vor Mittag laufen wir aus. Sommertörn 2015 -315Wir haben noch eine Woche Urlaub. Für die nächsten Tage ist immer wieder Starkwind und viel Regen angesagt.

Sommertörn 2015 -317Hinter uns sehen wir über dem Festland schon wieder die Niederschläge. Deshalb wollen wir nach Greetsiel. Wir kennen es noch nicht, angeblich soll es der schönste der kleinen Häfen in Ostfriesland sein. Also wohl ein guter Platz, um sich einwehen zu lassen.

Vor dem Wattenhoch der Osterems  ankern wir ein Stündchen. Sommertörn 2015 -316Mit dem Fernglas sehen wir, dass die Tonnen noch flach liegen.
Dann aber geht es weiter, meistens können wir sogar segeln und zeitweise müssen wir reffen, um nicht schneller als das auflaufende Wasser zu sein.

Die Schleuse ist zügig passiert, aber danach zieht es sich. Man muss noch eine Dreiviertelstunde fahren, Sommertörn 2015 -318bis endlich Greetsiel vor einem auftaucht.

Sommertörn 2015 -319Der Hafen hat auf Anhieb tatsächlich etwas.

Sommertörn 2015 -320Der Yachthafen liegt gleich gegenüber und Sommertörn 2015 -322wir legen uns außen an den Steg, mit Blick auf Greetsiel und die Fischkutter.

Sommertörn 2015 -321Bis in den Ort sind es zehn Minuten zu Fuß.

P1110804 (Medium)Der nächste Tag ist der erste verregnete dieses Urlaubs, das aber gründlich und ergiebig! Dazu Starkwind aus Südwest.P1110802 (Medium)Vormittags beschränken wir uns darauf, das wenige Geschehen von innen zu besichtigen.

P1110800 (Medium)Nachmittags machen wir mehrere Ortsbummel und werden jedes Mal nass.

P1110778 (Medium)Ein zwingender Grund, sich in Geschäfte zu flüchten…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag wieder SW 7, in den Böen 9 (nach offizieller Messung). Vormittags etwas weniger Regen als tags zuvor, dann schauerartig, dann längere trockene Perioden.

P1110780 (Medium)P1110776 (Medium)P1110792-2 (Medium)Sofort quellen die Touristen aus ihren Unterkünften, wir natürlich auch.
P1110777 (Medium)Jeder trockene Abschnitt wird sofort dankbar genutzt, um erste Eindrücke von Greetsiel zu bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Wir sehen, wieso der Ort seinen guten Ruf hat. So ähnlich hatten wir uns eigentlich auch beispielsweise Carolinensiel vorgestellt.

P1110771P1110789 (Medium)P1110790-2 (Medium)P1110791-2 (Medium)P1110794-2 (Medium)P1110826-2 (Medium)Den Gedanken, in diesem Urlaub noch weitere Ziele anzulaufen, geben wir endgültig auf.

Der folgende Tag überrascht uns mit schönem Wetter. Mittags beginnt es, zu schauern und spätnachmittags haben wir wieder Dauerregen. Passend dazu steigert sich der Wind von morgendlichen 4 zu abendlichen 8. Gut, dass wir genug zu lesen haben.P1110847-2 (Medium)P1110851-2 (Medium)Für Abwechslung sorgt ein Fischkutter, der einen Kollegen einschleppt. Offenbar hat dieser sich sein Netz in die Schraube gefahren.

P1110841 (Medium)P1110838 (Medium)Da hat wohl auch der Netzabweiser des Propellers nicht gereicht.

Am Donnerstag ist es zunehmend durchwachsen, der Wind lässt allmählich nach P1110836 (Medium)und nachmittags ist es wieder vorwiegend sonnig.

Nun haben die Einheimischen ein neues Problem. Es hat so viel Regen und auflandigen Starkwind gegeben, dass die Entwässerung des Landes nicht nachgekommen ist. P1110865 (Medium)WP_20150730_002 (Medium)WP_20150730_003 (Medium)“Land unter” am Kai, wo alles schon für eine große Kutter-Veranstaltung am Wochenende vorbereitet war.
Mit zusätzlichen Pump-Kapazitäten klappt es dann gerade noch rechtzeitig, den Wasserstand wieder auf Tourismus-freundliches Niveau zu bringen.

Dieses Event warten wir nicht mehr ab, Freitagmorgen machen wir uns auf den Heimweg. P1110876 (Medium)Im Kanal zur Schleuse muss ein Fischer unbedingt noch seine Netze spülen. Das nehmen wir zumindest an, denn fischen wird er dort wohl kaum. Danach ist die Bahn frei.WP_20150731_001 (Medium)[3]Auch in der Schleuse geht es zügig, wir kommen gerade passend an.

Bei NW 4-5 müssen wir zunächst motoren, dann ist aber schönes Segeln möglich. Wir fahren durchs Ley-Fahrwasser und kürzen kräftig über den Greetsieler Nacken ab.
Gegen Mittag knallt es plötzlich. Der Bügel, mit dem der Baumniederholer am Mastfuß befestigt war, ist gebrochen und in die Frontscheibe geflogen. Das gehärtete Glas hat zum Glück gehalten. Aber das kann uns jetzt auch nicht mehr schrecken, der Urlaub ist sowieso vorbei.
Nachmittags lässt der Wind sich leider hängen und wir müssen die letzten anderthalb Stunden motoren.
Jetzt wird das Wetter zusehends besser und auch laut der Vorhersage könnten wir gut noch eine Woche verlängern. Stattdessen bleibt uns nichts anderes übrig als uns auf den Herbsturlaub zu freuen.

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